| Ort: | Thun - Schweiz |
| Auftragsart: | Direktauftrag |
| Bauherrschaft: | Privat |
| Jahr: | 2010 |
| Nutzung: | Wohnen |
| Besonderheit: | Transformation, Bauen mit dem Bestand, Potenzial und Entwicklungsmöglichkeit |
| Download: | Projektblatt |
1944 erbaute der Bund 18 Einfamilienhäuser, mit zwei unterschiedlichen Gebäudetypologien, am Rande der Thuner Allmend. Sämtliche Häuser der Nachbarschaft wurden in der Zwischenzeit mehr oder weniger intensiv umgebaut oder erweitert. Die beschränkten finanziellen Mittel der Bauherrschaft verlangten einen Projektentwurf, welcher den Bestand einbindet und zugleich zukünftige Weiterentwicklungen zulässt.
Die investierten Mittel sollten prioritär für maximalen Wohnraum eingesetzt werden. Die konstruktiven Details, die Wahl der Oberflächen wurden in ihrer Umsetzung konsequent darauf abgestimmt. Die Einbindung des neuen Volumens in den Gartenraum, mit gleichzeitiger Schaffung von Zonen verschiedener Qualitäten war mitbestimmend beim Entwurf. Das Wohngeschoss im 1. Obergeschoss mit Küche, Wohn- und Essraum profitiert von einem phänomenalen Weitblick auf das Schloss und das Bergpanorama. In Zukunft kann das Gebäude aufgestockt und in zwei unabhängige Wohneinheiten aufgetrennt werden. Verdichtung nach innen und Flexibilität ist gewährleistet.
«Etappierbar und flexibel auf die Bedürfnisse reagierend»
«Ein Gebäude als veränderbare Raumstruktur, aus dem Bestand herausgeschält»